Dienstag, 15.07.2014: Am gestrigen Montag ist der endgültige Hinrundenspielplan eingetroffen. Benjamin Plötz studiert ihn interessiert. „Wir haben nur zwei Sonntagsspiele“, so die erste Erkenntnis des Sportlichen Leiters. Am 21.09. trifft Lichtenberg 47 zuhause auf den Malchower SV und am 9.November müssen die 47er nach Strausberg. Darüber hinaus fallen Plötz zwei weitere Spieltermine ins Auge: Freitag, der 3. Oktober (Lichtenberg zuhause gegen Union Fürstenwalde) und Samstag, der 6. Dezember (Lichtenberg zuhause gegen Altlüdersdorf). „Das sind zwei Termine, zu denen wir vielleicht noch ein spezielles Rahmenprogramm ins Auge fassen könnten“, lässt Plötz die Gedanken spielen. Der 6. Dezember ist Nikolaus und gleichzeitig der Abschluss der Hinrunde. „Da sollte es uns nicht schwer fallen, etwas für unsere Zuschauer und Mitglieder zu organisieren“, lässt Plötz durchblicken. Der 3. Oktober ist schwieriger. Das ist der deutsche Nationalfeiertag, der auf einen Freitag fällt. Benjamin Plötz kennt solche Tage zur Genüge. Man kennt solche Tage zur Genüge. In der Regel gibt es eine „Dauerbeschallung“ von Seiten der Medien: „Da sind Fußballspiele oft eine willkommene Abwechslung“, lacht der Sportliche Leiter des SV Lichtenberg 47. Ein Programm für diesen Tag will ihm ad hoc allerdings nicht einfallen.

Kein Kassenfüller in Sicht! Gehören volle Ränge in der Oberliga der Vergangenheit an? Hier eine Szene aus dem spannungsgeladenen und gut besuchten Berliner Pokalfinale 2012 (BFC Dynamo – SV Lichtenberg 47 1:0) Foto: Li 47
Bis zum Saisonstart am 2. August hat Lichtenberg 47 noch ein hartes Programm vor der Brust. Die letzten drei Vorbereitungsspiele sind ziemliche Knaller: Eintracht Mahlsdorf (23. Juli), Viktoria 89 (26. Juli) und der 1. FC Union II (29.Juli). „Nach diesen Spielen werden wir endgültig wissen, was Sache ist“, stellt Plötz klar. Sind wir ehrlich, nach dem Aufstieg der Übermannschaft des BFC Dynamo gilt die Oberliga Nordost/ Nord bei Fachleuten als ziemlich blutarm. Kein richtiger Kassenfüller. Sportlich bleibt erst einmal abzuwarten, wo es für die Clubs hin geht. Manch einer spekuliert, dass ein Regionalliga-Aufsteg noch nie so leicht zu machen war, wie in dieser kommenden Spielzeit. Plötz hat dazu seine eigene Meinung:“ In einer leichten Liga aufzusteigen ist eins, sich aber nachher in einer starken Regionalliga auch halten zu können, das ist etwas ganz anderes.“